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Der niederländische Tenor Sander de Jong eröffnete seine Spielzeit 2026/27 an der Nederlandse Reisopera als Guard in Waiting for the Barbarians (Glass). Anschließend gibt er sein Hausdebüt am Theater Aachen als Steve Wozniak in The (R)evolution of Steve Jobs (Bates).

Darüber hinaus kehrt er an die Deutsche Oper am Rhein zurück, wo er sein Rollendebüt als Don Basilio in Le nozze di Figaro (Mozart) gibt. Dort ist er erneut als Erster Geharnischter in Die Zauberflöte (Mozart) sowie als Kuli in Der Kreidekreis (Zemlinsky) zu erleben. Bei Opera Zuid übernimmt er die Partie des Fritz Steppke in Frau Luna (Lincke). Auf dem Konzertpodium ist er unter anderem als Tenorsolist in Mozarts Requiem auf einer Tournee mit Phion zu hören.

In den vergangenen Spielzeiten war Sander de Jong auf zahlreichen niederländischen und deutschen Opernbühnen zu erleben. Er arbeitete mit Opernhäusern und Ensembles wie der Hamburgischen Staatsoper, der Nederlandse Reisopera, der Deutschen Oper am Rhein, der Oper Wuppertal, dem Theater Kiel und Opera Zuid zusammen.

Zu seinem Opernrepertoire zählen unter anderem Remendado in Carmen (Bizet), Gastone in La traviata (Verdi), Scaramuccio in Ariadne auf Naxos (Strauss), Goro in Madama Butterfly (Puccini), Normanno in Lucia di Lammermoor (Donizetti), Erster Geharnischter und Erster Priester in Die Zauberflöte (Mozart), Mercure in Orphée aux enfers (Offenbach), Der Junge in Meister Pedros Puppenspiel (de Falla) sowie Oronte in Alcina (Händel).

Auch auf dem Konzertpodium hat er sich als vielseitiger Solist profiliert. Sein Repertoire umfasst unter anderem Bachs Matthäus-Passion, Johannes-Passion und Weihnachtsoratorium, Händels Messiah, Mozarts Requiem, Mendelssohns Elias sowie Brittens Saint Nicolas.

Von 2020 bis 2022 war Sander Mitglied des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg, wo er den Grundstein für seine weitere berufliche Laufbahn legte.

Seine musikalischen Wurzeln liegen im Martini Jongenskoor und im Roder Jongenskoor, wo er als Knabensopran seine ersten gesanglichen Erfahrungen sammelte. Anschließend studierte er am Conservatorium van Amsterdam bei Prof. Pierre Mak sowie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Jörn Dopfer, wo er seinen Bachelor- bzw. Masterabschluss erwarb.